Über mich
Wenn mir vor ein paar Jahren jemand gesagt hätte, dass ich einmal Ernährungsberaterin für Hunde werde, hätte ich es nicht geglaubt... Und dann hatte mein eigener Hund Probleme... Wir erhielten tolle tierärztliche Unterstützung. Aber ich wollte nicht nur Symptome sehen, ich wollte verstehen. Warum viele Probleme mit der Enährung in Verbindung stehen, ein Hund scheinbar alles verträgt und der andere schon nach einer kleinen Futterumstellung mit Bauchproblemen kämpft. Warum man im Internet auf jede Frage zehn verschiedene Antworten findet. Und vor allem: was meinem eigenen Hund wirklich hilft.
Und aus Verstehen wollen, entstand der Wunsch nach fundiertem Wissen. Es folgte eine fachlich fundierte Ausbildung zur Ernährungsberaterin für Hunde und nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfung entstand Kupfernapf.
Ich freue mich, Euch kennenzulernen.

Ich bin zertifizierte Hundeernährungsberaterin und unterstütze dich dabei, die Ernährung deines Hundes individuell zu optimieren. Meine Beratung ersetzt jedoch keine tierärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bei akuten Beschwerden, Schmerzen oder dem Verdacht auf eine Erkrankung solltest du dich immer an deine Tierärztin oder deinen Tierarzt wenden.
Mehr über mich
Wie ich auf den Hund gekommen bin...
Angefangen hat alles mit einem Hund, der eigentlich weiß werden sollte.
Als Kind zog ein schwarzer Kuvasz-Mischlingswelpe bei uns ein. Gila, der Bauer versprach meinen Eltern damals ganz überzeugt: "Die wird noch weiß." Spoiler: Wurde sie nie.
Nach ihr war für meine Mama eigentlich klar: Jetzt reicht's erst einmal mit Hunden. Ich sah das etwas anders. So anders, dass ich wochenlang kein Wort mehr mit ihr gesprochen habe. Ich war schon damals ziemlich ausdauernd. Zum Glück.
Denn eines Tages kam ich aus der Schule nach Hause, öffnete die Haustür und wurde sofort von einem blonden Labrador begrüßt. Begrüßt ist eigentlich untertrieben. Mama hatte ihn in die Familie geholt; Tommy schleckte mich einmal komplett durchs Gesicht. Noch bevor ich meinen Schulranzen absetzen konnte, war klar: Wir zwei gehören zusammen.
Tommy war mein erster bester Freund. Mit ihm bin ich groß geworden. Und Tommy gehörte überall dazu. Sogar auf den Flug- und Autoreisen nach Mallorca. Meine Eltern könnten vermutlich ein ganzes Buch über die Geschichten schreiben, die unterwegs mit Tommy passiert sind.
Jeder Hund hat mir etwas anderes beigebracht.
Später zog Greta in unsere Familie. Eine schwarze Labradordame, ursprünglich als Zuchthündin vorgesehen. Hüftprobleme machten diese Pläne zunichte – für uns ein großes Glück. Greta fand ihr Für-immer-Zuhause bei uns und wurde von meinen Eltern bis ins hohe Alter liebevoll begleitet.
Sie war das genaue Gegenteil von Tommy. Kein Wirbelwind. Nie aufdringlich. Ruhig, sanft und unglaublich sensibel. Sie schien jede Stimmung wahrzunehmen und hatte die besondere Gabe, allein durch ihre Anwesenheit Ruhe auszustrahlen. Wenn Greta da war, wurde alles ein bisschen leiser. Ein bisschen entspannter. Ein bisschen leichter. Sie zeigte mir, dass Stärke nicht laut sein muss. Und dass Vertrauen manchmal einfach bedeutet, still an der Seite eines Menschen zu bleiben. Ich glaube, jeder, der Greta kennenlernen durfte, würde sagen: Sie war einfach ein außergewöhnliches Mädchen.
Manchmal bedeutet Verantwortung auch, zu warten.
Als ich später auszog, wollte ich natürlich wieder einen Hund. Aber ich wusste auch, dass ein Hund Zeit braucht. Und die konnte ich ihm durch meinen Beruf damals einfach nicht so geben, wie ich es für richtig hielt. Also zogen Katzen bei mir ein. Mein Kater Puma wurde nierenkrank. Es gab Medikamente, Behandlungen und viele Tierarztbesuche. Trotzdem durfte er 14 Jahre alt werden.
Diese Zeit hat mich geprägt. Nicht nur, weil ich erlebt habe, wie belastend Krankheiten sein können. Sondern weil ich gelernt habe, wie wichtig es ist, Zusammenhänge zu verstehen und informierte Entscheidungen zu treffen. Als mein Puma starb, war das ein großer Verlust.
Dank Homeoffice und großartigen Menschen, die es möglich machten. kam im August 2022 Henry zu mir. Mein erster eigener Hund. Ein Golden Retriever. Mein Seelenhund. Charmant, liebenswert … und manchmal der festen Überzeugung, dass seine Ideen besser sind als meine.
Henry war nie der Bilderbuchhund. Als Welpe und Junghund hatte er immer wieder mit Durchfall zu kämpfen. Später kamen Calciumoxalat-Steine dazu. Und irgendwann noch ein Vitaminmangel. Natürlich waren wir beim Tierarzt. Aber ich wollte verstehen. Nicht nur wissen, was hilft – sondern warum. Also begann ich, mich intensiv mit Hundeernährung zu beschäftigen. Aus Interesse wurde eine Ausbildung. Und irgendwann entstand Kupfernapf.
Heute weiß ich...
Hunde brauchen nicht den perfekten Menschen. Sie brauchen Menschen, die bereit sind, hinzuschauen, zu lernen und Verantwortung zu übernehmen. Genau das versuche ich jeden Tag. Für Henry. Für die Hunde, die ich beraten darf.
Und für die Menschen, die sich mit ihren Fragen an mich wenden.
Vielleicht lernen wir deinen Hund ja auch bald gemeinsam kennen.
